Espelette-Pfeffer
Kurz gesagt, der unbestrittene Star unter den französischen Gewürzen, der Espelette-Pfeffer ( Ezpeletako biperra) aus der Familie der Capsicum annuum , wird seit dem 17. Jahrhundert im Baskenland angebaut. Er ist zudem das einzige Gewürz Frankreichs mit einer geschützten Ursprungsbezeichnung (g.U.). Dieser Pfeffer verleiht Gerichten eine angenehme Wärme sowie eine fruchtig-aromatische Note. Es handelt sich um einen Gewürzpfeffer, nicht um einen Gemüsepfeffer; tatsächlich wird er nur getrocknet verzehrt.
Profil Dank seiner reichen Aromenpalette mit Noten von rotem Paprika und seiner moderaten Schärfe zwischen 1.500 und 2.500 Scoville-Einheiten ist es ein ausgezeichnetes Alltags-Chili, das perfekt zu unserem westlichen Gaumen passt.
Als Produkt uralter Traditionen erfordert die Herstellung von Espelette-Paprika viel Handarbeit. Der Anbau erfolgt im Freien, systematische Pestizidbehandlungen sind verboten und die Bewässerung wird streng reguliert. Die Espelette-Paprika wird vom Spätsommer bis zum 1. Dezember von Hand geerntet und hat so ausreichend Zeit, die Sonne aufzunehmen und ihr einzigartiges Aroma zu entwickeln. Nach der Ernte werden die Paprika von Hand gereinigt und anschließend in Gewächshäusern oder an Hausfassaden auf Gestellen gelagert, um vollständig zu reifen und ihr Aroma freizusetzen. Abschließend werden sie im Ofen getrocknet.
INSPIRATIONEN, IDEEN UND REZEPTVORSCHLÄGE:
Verwendung: Beim Kochen kann es nach Belieben in Soßen oder Marinaden eingestreut werden. Es schmeckt auch köstlich, wenn man es kurz vor dem Servieren über Eier, Toast, sautiertes Gemüse oder Geflügel streut. Köche verwenden es nicht selten als Pfefferersatz im Alltag.
100-ml-Glas, 2 Jahre Haltbarkeit
